Weltkatzentag – Skurriles über den Stubentiger

Die alten Ägypter haben sie wie Götter verehrt, im Mittelalter standen sie angeblich mit dem Teufel im Bunde und heute sind sie die mit Abstand beliebtesten Haustiere – Katzen. Die Samtpfoten werden so sehr geliebt, dass sie einen eigenen Tag haben, und am Weltkatzentag wird es Zeit, sich einmal näher mit dem Mysterium Katzen zu beschäftigen. Was macht den Reiz von Katzen aus? Warum bleiben sie immer ein wenig geheimnisvoll und warum sind sie so viel interessanter als Hunde?

Echte Kletterkünstler

Wenn Katzen auf der Jagd sind, dann können sie mühelos den höchsten Baum hinaufklettern, allerdings muss die Feuerwehr kommen, um sie wieder vom Baum herunterzuholen. Die Unfähigkeit, den Baum aus eigener Kraft wieder zu verlassen, liegt an der Stellung der Zehen. Anders als Eichhörnchen können Katzen die Zehen nicht spreizen, das müssten sie aber, um die Krallen wie Steigeisen benutzen zu können.

Mäuse statt Vögel

Angeblich sind Katzen daran schuld, dass einige Vogelarten ausgestorben sind, aber dass die Vogelpopulation zurückgeht, das liegt zum einen an der Umweltverschmutzung und zum anderen an den veränderten Lebensräumen vieler Vogelarten. Katzen jagen viel lieber Mäuse.

Putzen, putzen, putzen

Katzen lieben es, sich zu putzen, aber das dient nicht nur der Fellpflege, das Putzen ist so etwas wie eine Seelenmassage, bei der Endorphine ausgeschüttet werden, damit sich die Katze beruhigt.

Jede Katze ist ein Panther

Bei Nacht sind bekanntlich alle Katzen grau, aber auch schwarze Katzen haben ein gemustertes Fell wie ein schwarzer Panther, je nach Einfall des Lichts ist die Fellzeichnung sogar sichtbar.

Geschickte Manipulierer

Katzen können Menschen nach Belieben manipulieren und das nur, weil jedes Miau eine Hochfrequenz von 300 bis 600 Hertz hat. Für das menschliche Ohr klingt das dann wie das herzergreifende Weinen eines Babys und die Menschen können nicht anders, als ihrem Stubentiger jeden Wunsch zu erfüllen.

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Ulrike Dietz