Moderne Gehaltsabrechnungen – auch für Reiseunternehmen interessant

Moderne Gehaltsabrechnungen - auch für Reiseunternehmen interessant

Wer in der heutigen Zeit als Reiseunternehmen erfolgreich arbeiten will, muss sich auf viele verschiedene Dinge konzentrieren. Dazu gehört es etwa, Reisen zu planen, das richtige für jeden Kunden zu finden und auch auf Extrawünsche einzugehen. Stressig sind zudem die Gehaltsabrechnungen, die jeden Monat anfallen. Vor allem kleinere sind gut beraten, diese Arbeiten auszulagern.

Gehaltsabrechnungen sind Pflicht

Jeder, der in arbeitet, braucht eine Gehaltsabrechnung, so schreibt es die deutsche Gewerbeordnung vor. Damit verpflichten sich die , eine Lohn- und Gehaltsabrechnung an ihre Angestellten auszuhändigen. Zudem ist eine Abrechnung der Steuer Pflicht, sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer. Ein Arbeitgeber, beispielsweise ein Reisebüro, hat unterschiedliche Optionen, um diese Vorschriften geschickt zu umgehen. Die ganz großen Unternehmen haben eine interne Abteilung, die für diese Aufgaben zuständig ist. Der Chef des kleinen Reisebüros hingegen muss die in der Regel nach Feierabend oder am Wochenende erledigen. Die Gefahr, dabei einen Fehler zu machen, ist ebenso groß wie die Arbeitsbelastung.

Vorsicht beim Steuerberater

Wem die Arbeit über den Kopf wächst, der sucht nach Möglichkeiten, es sich etwas einfacher zu machen. Für das Reisebüro käme ein Steuerberater infrage, denn der übernimmt die Lohnabrechnungen. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, da es sich nicht um die eigentliche Tätigkeit eines Steuerberaters handelt. Zudem können sich auch Fehler einschleichen und die böse Überraschung sind dann Nachforderungen des Finanzamts. Wenn die Gehälter am 15. eines Monats ausgezahlt werden, ist das ausreichend. Die des Steuerberaters ist jedoch auf den Monatsersten eingestellt, deshalb sind die Zahlungen falsch. Das Ganze führt wiederum zu Nachforschungen vonseiten des Finanzamts und es gibt wieder unliebsame Überraschungen.

Die Abrechnung einfach auslagern

Der Inhaber eines Reisebüros, der sich ausschließlich seinen reiselustigen Kunden widmen möchte, sollte die Abrechnungen der Löhne und Gehälter einfach auslagern. Für diese Arbeit gibt es erfahrene Lohnbuchhalter, die in einem Lohnbüro arbeiten. Sie sind mit allen Details im Rechnungsbereich vertraut und kennen den Unterschied zwischen Löhnen und Gehältern. Sie wissen alles über Teilzeitbeschäftigung, Minijobs und Überstunden. Das Auslagern oder Outsourcen, wie es auch genannt wird, sorgt für mehr und vor allem für weniger Arbeit im Reisebüro.

Ist das Auslagern teuer?

Wer sich für die Auslagerung in ein professionelles Lohnbüro entscheidet, bekommt alles, was mit Rechnungen zu tun hat, immer aus einer Hand. Die Anbieter haben meist einen Festpreis und bieten neben Buchungslisten noch die Abrechnung brutto und netto, eine Übersicht über die Personalkosten sowie eine Hilfsliste für die Krankenkassen. Der Besitzer des Reisebüros muss sich also um nichts mehr kümmern, und das zum Festpreis. Zudem kann er sich darauf verlassen, dass es keine teure Überraschung vonseiten des Finanzamts gibt.

Fazit

Sich für eine Auslagerung der Lohnbuchhaltung zu entscheiden, ist immer die richtige Wahl. Viele Anbieter haben dazu noch die passende für alle Arten von Belegen im Programm, sodass der Kunde immer einen optimalen Überblick hat. Die relevanten Dokumente werden einfach nur fotografiert und dann als Bilder in die App geladen. Auf diese Weise lässt sich ein Personalfragebogen einfach handhaben, ebenso wie ein Beleg für die Bewirtung eines Kunden im Reisebüro.

Bild: © Depositphotos.com / ra2studio

Ulrike Dietz