Griechenland Krise – das muss Athen jetzt ändern

Die und ihre haben sich auf ein drittes Hilfspaket geeinigt, ob diese Einigung bei der aber gut ankommen wird, das steht auf einem anderen Blatt. Es sind viele Punkte, denen die Regierung zustimmen musste, um an frisches Geld zu kommen und nicht alle werden mit dieser 35 Punkte umfassenden Reformliste einverstanden sein. Die Athener Tageszeitung „Kathimerini“ veröffentliche jetzt die der neuen Reformliste.

Tiefe Einschnitte

Die Griechen müssen Federn lassen, und zwar quer durch alle , denn die Rentner müssen ihren Beitrag ebenso leisten wie auch die Reeder. Im Einzelnen sieht die Liste der Reformen wie folgt aus:

  • Die Reeder müssen mehr Steuern zahlen
  • Gas und Strom werden günstiger, da der liberalisiert wird
  • Ratenzahlungen bei Steuersündern sind kaum noch möglich
  • Die umstrittene Immobiliensteuer wird wieder abgeschafft
  • Die Steuerfahndung wird verstärkt und bekommt Hilfe aus anderen Behörden
  • Die Steuererleichterungen für die in der Ägäis werden gestrichen

Weitere Reformen

Um die nächste Griechenland Krise abzuwenden, haben sich die griechische Regierung und die Geldgeber außerdem darauf geeinigt, dass die steuerlichen Vergünstigungen für die Landwirte gestrichen werden. Viele Griechen haben sich nämlich als Landwirte eintragen lassen, um in den Genuss niedriger Steuern zu kommen. Nach und nach sollen zudem die Frührenten abgeschafft werden, die genauen Details sind hier aber noch nicht bekannt. Medikamente, vor allem die sogenannten Generika, werden in Zukunft günstiger sein und auch die überteuerten Maßnahmen für die linke Regierung werden gestrichen. Selbst in der Justiz wird es Veränderungen geben, so sollen unter anderem Klagen und Prozesse künftig schneller abgewickelt werden.

Bild: © Depositphotos.com / believeinme

Ulrike Dietz
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