Holzkohlengrill – der ultimative Grill

Grillen gehört zum Sommer wie Sonne, Freibad und Urlaub. Die Deutschen grillen für ihr Leben gerne und das am liebsten auf einem Holzkohlengrill. 57 % verwenden für den Grillspaß Holzkohle, denn nur dann bekommt das Grillgut den perfekten Geschmack. Aber einen Holzkohlengrill richtig zu bedienen, ist eine Kunst und wenn etwas falsch läuft, dann sind die Würstchen im besten Fall schwarz, im schlimmsten Fall endet der Grillabend in der Notaufnahme. Welche elementaren Grundregeln sollte jeder beherrschen, der mit einem Holzkohlengrill grillen möchte?

Glut ist immer gut

Damit das Grillgut gleichmäßig gar wird, müssen die Kohlen auch gleichmäßig glühen. Viele machen den Fehler und geben sich damit zufrieden, wenn die Kohlen in der Mitte ordentlich glühen, was am Rand passiert, das ist nicht interessant. Glühen die Kohlen nur in der Mitte des Grills, dann werden die Steaks in der Mitte zwar schnell gar, auf die Steaks, die am Rand liegen, müssen die Gäste aber deutlich länger warten. Leider sind diese Steaks dann auch noch zäh wie alte Schuhsohlen.

Es kommt auf den Deckel an

Wie gut oder wie weniger gut ein Holzkohlengrill ist, das hängt auch vom Deckel ab. Der richtige Deckel erweitert das Grillerlebnis um 80 %, sagen Kenner, denn vor allem Grillgut, das nicht nur kurze Zeit gegart werden muss, kommt ohne den passenden Deckel nicht aus. Besonders Fleischstücke wie die Brust, die Schulter oder die Beinscheiben werden ohne die Hilfe des richtigen Deckels nicht so wie gewünscht. Den richtigen Deckel zum Holzkohlengrill gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und Preisklassen und wer einen guten Deckel haben möchte, der sollte tiefer in die Tasche greifen.

Welcher Rost ist der richtige?

Wenn der Grillgenuss stimmen soll, dann kommt es auch auf den Rost an. Kenner empfehlen einen Rost aus Edelstahl, denn nur dann wird die Hitze wirklich gleichmäßig verteilt.

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Ulrike Dietz