Europaletten – der neue Möbeltrend

Couchtische aus dem Möbelhaus sind Geschmackssache und auch wenn die Auswahl groß ist, nicht für jeden ist das Passende dabei. Alle, die bei der Einrichtung ein wenig exotisch mögen, sollten mal über einen Tisch aus Europaletten nachdenken, denn Möbel aus Europaletten sind ein heißer Möbeltrend.

Praktisch, günstig und schick

Jeder weiß, was eine Europalette ist, aber dass mit Europaletten das Wohnzimmer verschönert werden kann, das wissen die wenigsten. Europaletten gehören zum sogenannte Upcycling, also zu den Abfällen, die eine andere Verwendung bekommen können. Mit der Hilfe von Schleifpapier und Farbe wird aus jeder Europalette ein schicker Tisch, und auch der Garten kann mithilfe der praktischen Paletten im wahrsten Sinne des Wortes aufgemöbelt werden. Aber wie werden aus Europaletten formschöne Tische?

Ein immer individueller Tisch

Das Holz der Europaletten muss zunächst mit Schleifpapier behandelt werden, um die Gefahr von Splittern zu beseitigen. Nach dem Schleifen werden die Paletten dann mit einer Holzlasur gleichmäßig gestrichen. Wer den natürlichen Holzton mag, der wählt eine transparente Lasur, wenn der Tisch bunt werden soll, dann wird er in der gewünschten Farbe gestrichen. Nach dem Anstrich müssen die Paletten gründlich trocknen. Für einen normalen Couchtisch reichen zwei Europaletten, die nach dem Trocknen übereinandergelegt und dann zusammengeschraubt werden.

Filz oder Rollen

Ein Tisch aus Europaletten ist nicht unbedingt für einen Parkett- oder Laminatboden geeignet. Daher sollte die untere Seite mit Filz beklebt werden oder Rollen bekommen. Die Rollen, die einfach nur mit dem Holz verschraubt werden müssen, sind sehr praktisch, wenn der Tisch überall im Haus zum Einsatz kommen soll. Die Filzbeläge verhindern, dass es auf einem empfindlichen Boden wie dem Parkett unschöne Schrammen gibt. Wer möchte, der kann seinen Tisch aus Europaletten auch ein wenig aufpeppen und zum Beispiel eine Glasplatte darauf legen, die allerdings vom Glaser nach Maß gefertigt werden muss.

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Ulrike Dietz