Apple forciert kontaktlosen Bezahldienst

Seit heute kann man den kontaktlosen Bezahldienst von auch außerhalb der USA nutzen. Insgesamt machen 250.000 Verkaufsstellen mit, in Deutschland unter anderem die . Doch wer ihn nutzen möchte, muss mit einigen Einschränkungen rechnen.

aus Ausgangsort

Der iPhone- und Apple-Watch-Bezahldienst wurde in Großbritannien als erstem Land außerhalb der USA gestartet. Zu den Partner, die das kontaktlose Zahlen nun ermöglichen , einige Kaffeehaus- und Fastfoodketten wie Starbuchs und McDonalds und die Boots-Drogerien. Nutzer öffentlicher Verkehrsmitteln in London können ebenfalls die Fahrscheine mittels ihres iPhones oder des lösen.

Banken sind nicht komplett dabei

Leider machen noch nicht sofort alle Banken in , Schottland, Wales und Nordirland mit. Nur Kunden von American Express, der First Direct und der HSBC sowie der Nationwide, der NatWest und der Royal Bank of Scotland sind integriert. Auch Kunden der und der Ulster Bank können sich für den neuen Bezahldienst registrieren können. Für die Zukunft haben Geldhäuser wie TSB, möglicherweise auch Barclays und die MBNA ihre Teilnahme zugesagt.

Limits sind genau festgelegt

Derzeit können mittels der Apple-Pay Zahlung Beträge in Höhe von 20 Pfund getätigt werden, bereits für den Herbst soll es aber eine Aufstockung auf den Höchstbetrag von 30 Pfund geben. Dies erfordere eine Umrüstung der Kartenterminals, die einfach einige Monate Zeit in Anspruch nehmen würde, teilte Apple-Managerin Jennifer Bailey in einem Interview mit der Zeitung Telegraph mit. Damit Kunden den Bezahldienst nutzen können, sind aber auch die richtigen Smartphones notwendig. Es muss mindestens ein iPhone 6 oder 6 Plus sein. Möglich ist auch die Nutzung einer Apple Watch, die ein iPhone ab der Generation 5 voraussetzt. Wer In-App-Verkäufe tätigt, kann auch auf ein iPad Air 2 oder iPad Mini 3 setzen.

Seinen Ausgang nahm der neue bereits im vergangenen Oktober in den USA. Als nächstes mögliches Land zur Einführung wird Kanada gehandelt. Über einen entsprechenden Ausbau in Europa ist hingegen offiziell noch nichts bekannt.

Bild: © Depositphotos.com / pio3

Maik Justus