Babyphone – Kinderspiel oder Technik-Firlefanz?

3… 2… 1.. Action! Gesendet wird live aus dem Kinder- oder Babyzimmer. Ein Babyphone scheint in den meisten Fällen ein sinnvolles Gadget für die stressgeplagten Eltern zu sein. Ohne aufstehen zu müssen, kann man immer auf Empfang bleiben und prüfen, ob sich beim Baby etwas tut. Moderne Geräte haben meist auch ein Display und übertragen damit Bilder. Doch dies passiert oft eher schlecht als recht. Worauf sollte man im Einzelnen achten?

Beim Aufstellen des Babyphons sollte Netz- und Aufnahmegerät mindestens zwei Meter Entfernung vom Kind eingehalten werden. Denn umso weiter man sich vom Kind entfernt, desto geringer ist die Belastung mit elektromagnetischen Feldern. Geräte, die dauerhaft senden, sollten vermieden werden. Dadurch wird die Belastung auch deutlich reduziert. Bei der Reichweite haben jedoch die Geräte, die nicht dauerhaft senden, einen gewissen Nachteil. Diesen fehlt die aktive Reichweiten Kontrolle. Man wird aber meistens ein lautes Knacken hören, wenn die Kontaktgrenze erreicht ist.

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Der wichtigste Punkt ist aber immer, dass man elektromagnetische Felder im Kinderzimmer immer vermeidet. Zum Beispiel sollten Trafos immer über Nacht vom Netz getrennt sein. Wenn man sich ein Babyphone bestellt, sollte man auch auf den Stromverbrauch achten. Geräte mit Kamera sind zwar nett, aber nicht immer notwendig. Durch vermiedenen Elektrosmog können Babys besser geschützt werden und schlafen möglicherweise besser.

Gut konnte vor allem der Philips SBC SC 484 für 99,- Euro bei Testern abschneiden. Dieser hat eine sehr gute Tonqualität und steht an der Spitze der getesteten Geräte beim letzten Test der Stiftung Warentest. Ein Preisleistungssieger ist ein gutes Babyfon von Conrad für nur 30,- Euro, das durch den Preis und seine Tonqualität überzeugte.

Bild: © Depositphotos.com / simpson33

Maik Justus