Steuer für Touristen – wo muss wie viel bezahlt werden?

In vielen Städten und Ländern wird eine Steuer für Touristen erhoben und 2023 kommen einige neue Ziele dazu. Kurtaxe, Bettensteuer oder einfach Touristengebühr – es gibt viele Namen für die Sonderabgabe, die Touristen zahlen müssen. In einigen Regionen werden diese Steuern bereits bei der Hotelbuchung oder den automatisch dazugerechnet.

Bezahlen in Thailand

Zweimal wurde die geplante Touristensteuer für schon verschoben, jetzt kommt sie aber, und zwar im Juni 2023. Wer nach Thailand fliegt, muss dann rund 300 Baht, umgerechnet acht mehr, für das Flugticket bezahlen. Mit der Gebühr sollen die gepflegt werden, außerdem wird davon noch die Unfallversicherung für ausländische Besucher bezahlt, die die Behandlungskosten nach einem Unfall nicht selbst tragen können. Eigentlich sollte der Startschuss schon 2022 fallen, aber die Corona-Pandemie sorgte für eine Verschiebung auf dieses Jahr.

Venedig – zahlen oder Bußgeld

Auch in wird seit 2019 von einer Touristensteuer gesprochen, aber hier wurde der Termin immer wieder verschoben. Geplant ist eine Art Eintrittsgeld für die Lagunenstadt, es soll in der Nebensaison drei und in der Hauptsaison zehn Euro kosten. Dazu gibt es die passende App, damit jeder bequem bezahlen kann. Wer den Eintritt nicht bezahlt, muss mit einem Buß von 450 Euro rechnen. Bezahlen müssen übrigens nur die Tagestouristen. Wer in Venedig übernachtet, muss allerdings eine Bettensteuer in Höhe von fünf Euro pro Nacht zahlen.

Teuer in Valencia

Da der Spaniens ein beliebtes Urlaubsgebiet ist, bringt eine Steuer für Übernachtungen auch Geld in die klammen Gemeindekassen. Dies ist ebenfalls in Valencia der Fall, wo Touristen zwischen und zwei Euro pro Nacht bezahlen müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der im Hotel, in einem oder auf dem Campingplatz verbracht wird. Das Geld wird für eine nachhaltige Entwicklung auf dem Touristensektor und für die Subvention von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische verwendet.

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Steuer für Touristen – wo muss wie viel bezahlt werden?

Nadine Jäger