Angeln in Thüringen – immer wieder ein Erlebnis

Angeln in Thüringen - immer wieder ein Erlebnis

Angeln ist ein Sport, der die Nerven schont, der entspannt und in der frischen Luft stattfindet. Das Ergebnis eines Angelausflugs ist daher meistens Nebensache, es geht vielen Anglern einfach nur darum, in einer schönen Umgebung zu sein, um Abstand vom Stress des Alltags zu bekommen. Thüringen mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen ist ein ideales Ziel für alle Hobbyangler. Da es auch an schicken Unterkünften nicht mangelt, sollte dem in Thüringen nichts im Wege stehen.

Welche Seen sind ideal zum Angeln?

Thüringen ist ein Land der Wälder und der Seen. Wer ein Ferienhaus buchen und angeln gehen will, hat die berühmte Qual der Wahl, denn landschaftlich schön ist es überall. Der Landesanglerverband Thüringen empfiehlt den Gästen, die angeln wollen, eine Vielzahl von Seen mit großen Fischbeständen. Das „Thüringer Meer“, wie der Hohenwarte-Stausee auch genannt wird, gehört zu den größten Seen des Landes und hat viele schöne Stellen, um Hechte, Forellen oder Rotaugen zu angeln. Der landschaftlich herrlich gelegene Bleilochstausee gilt ebenfalls als Paradies für alle, die gerne mal einen Wels, Barsch oder kapitalen Karpfen an der Angel haben möchten. Ein schönes Revier ist auch die Talsperre Zeulenroda, insbesondere für Karpfen, Weißfische und schmackhafte Aale.

Ist ein Angelschein Pflicht?

Wer in Thüringen seinem Hobby Angeln nachgehen will, muss einen Angelschein haben. In den Seen Thüringens ist das Angeln ohne Angelschein verboten und wer beim „Fischwildern“ erwischt wird, muss mit einem rechnen. Zudem erforderlich ist noch ein Fischereierlaubnisschein. Diesen Schein können beim jeweiligen Fischereipächter oder beim Inhaber des Fischereirechts bekommen. Natürlich ist es auch möglich, den Urlaub dazu zu nutzen, um in Thüringen den Angelschein zu machen. Die Kosten liegen hier zwischen 40 und rund 140 Euro. Interessant ist ein solcher Angelschein für alle, die oft in Thüringen die verbringen.

Flussangeln in Thüringen

Nicht nur in den zahlreichen Seen des Bundeslandes macht das Angeln Spaß, auch in den vielen Thüringer Flüssen sind zahlreiche Fische zu finden. In der Felda, einem kleinen Fluss, der bei Frankenhain in der Hohen Rhön entspringt, gibt es für Fliegenfischer viele verschiedene Fischarten. Regenbogenforellen sind dort zu finden, ebenso wie Bachsaiblinge. Genauso spannend ist das Angeln an der Schleuse, einem Mittelgebirgsfluss, der sich auf einer Länge von 34 Kilometer durch den Landkreis Hildburghausen schlängelt. Bachforellen und Hechte sind hier zu Hause. Selbst im Winter macht das Angeln in Thüringen Spaß, beispielsweise in der Werra. Im November und Dezember gehen dort viele Hobbyangler auf Äschen. Da die Schonzeit für die Fische erst im Februar beginnt, lohnt es sich, dort auch an nicht so kalten Tagen im Januar zu fischen.

Fazit

Ein Angelurlaub in Thüringen hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen bieten die vielen Flüsse und Seen eine große Abwechslung an Fischarten, zum anderen verbringen die Angler ihren Urlaub stets in einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung. Rund um die Thüringer Seen gibt es eine Vielzahl von attraktiven und Ferienhäusern. Wer mit der ganzen dort die Ferien verbringt, wird viele Freizeitmöglichkeiten finden. Die Mehrzahl der Seen und Talsperren verfügt über Sandstrände und hat für Wassersportler viele Angebote zum Schwimmen, Surfen, Rudern und Segeln.

Bild: © Depositphotos.com / Cavan

Ulrike Dietz
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